Seit 31 Monaten 18 Tagen 23 Stunden bin ich arbeitslos :D
Seit 28 Monaten 24 Tagen 9 Stunden habe ich die erste Abiturpruefung hinter mir 8D
Seit 23 Monaten 15 Tagen 9 Stunden studiere ich oO

Archive for the ‘privat’ Category

“Hihi, das hoert sich lustig an..”

Sonntag, Januar 4th, 2009

Was ne Scheisse. Aber ehrlich mal. Da steht man schoen puenktlich auf, um seinen Zug zu erreichen. Da wird man zum Bahnhof gefahren, steigt aus, packt sein Zeug .. und merkt dann, dass man seinen Schluessel vergessen hat. Also wieder rein ins Auto, nach Hause - der Zug am eigentlichen Abfahrtsort ist laengst weg. Somit zum naechsten Zwischenstopp mit dem Auto - dort verpasst man den Zug um knappe drei Minuten. Zaehne zusammenbeissen, wieder ins Auto, ab zum naechsten Stopp, der 300km entfernt ist. Dort macht der Zug einem die Tuere vor der Nase zu - kein Filmproduzent haette es besser darstellen koennen. Hierbei muss ich zum Titel Bezug nehmen: Als ich aus dem Auto sprang und Richtung Zug lief, machten meine lockeren Schuhe auf dem Boden der Bahnhofshalle einen lustigen Flatsch-Sound bei jedem auftreten.. der Gedanke war es wohl auch, der mich daran hinderte, auszurasten, als dieser scheiss Zug einmal im Leben keine Verspaetung hat. Resigniert dann beim McD fruehstuecken, ne Stunde spaeter zum Servicepoint (”oh man, waeren Sie nur sofort gekommen, haette ich vielleicht noch etwas machen koennen..”), danach zum Informationszentrum. 56euro kostet so ein Spass, die Benzinkosten etc pp noch nicht mitgerechnet. Fluch.

Merken fuers naechste Mal: Hat der Zug schon die Tueren zu, sofort Schaffner lokalisieren und in dessen Richtung sprinten - da duerfte noch eine Tuer offen sein, denn der muss auch irgendwie rein. Und falls man Zug wirklich verpasst: Sofort zum Servicepoint und dort jammern bis die Waende brechen. Vielleicht waere dann der heutige Tag etwas erfreulicher verlaufen, bisher. Hrm.

(Apropros: Die Bahn stinkt. Ich muss hier auf dem Boden sitzen, da die einzigen Sitzmoeglichkeiten auf dem Bahnsteig sind und es draussen natuerlich arschkalt ist. Frechheit.)

Nachtrag aus dem ICE: Das ist doch typisch. Da verpasst man drei Zuege .. und kaum sitzt man in einem.. “Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund von Aufnahme von Anschlussreisenden wird sich die Abfahrt um fuenf bis sechs Minuten verzoegern” .. das haette mir schon vor drei stunden gereicht, ihr Arschloecher :[

Nachts ist die Welt einfach besser.

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Kurz vor fünf Uhr morgens, es ist schön dunkel, schön ruhig. Die meisten Menschen schlafen, die Welt kann ein wenig aufatmen - zumindest in unseren BreitenLängengraden. Und irgendwie ist es einfach angenehmer. “Halt auch ein Nachtmensch, ganz wie die Mama”. Leider kollidiert das mit dem generellen Leben, unter anderem mit den Vorlesungszeiten, die spasseshalber um o8oo beginnen. Und die Motivation sinkt nach 24 Uhr natürlich auf einen Nullpunkt.
Aber da ich heute Nacht um o2oo sowieso beschlossen habe, dass meine Weihnachtsferien etwas eher beginnen, nachdem ich mich wieder zwei Stunden erfolglos im Bett herumgewälzt habe.. its not my fault anymore. Son Kack aber auch; da geht man mal pünktlich ins Bett und kann dennoch nicht schlafen, da man aufgrund der letzten Tage ständig Ewigkeiten bis Nachmittags dort lag. Der Krankheit wegen. Und somit war mein Antrieb bis auf weiteres zerstört; diese Woche war ich in einer Vorlesung. Das wars. Und es wird auch nicht mehr werden. Nachzuarbeiten, I have. MAH KOTZT MICH DAS ALLES AN ZE FIX.

on noes!

Donnerstag, Dezember 11th, 2008

an sieben tagen in folge verschlafen. zwei davon waren wochenende :(

(bild copyright by till-lassmann.de)

a dark one

Montag, November 3rd, 2008

Sonntag abend, ich liege im Bett und fange an ein wenig zu sinnieren. Blicke fragend auf morgen, was mich wieder erwartet. Blicke auf gestern, wie mein neues Leben nach einigen Wochen aussieht. Viele Fragezeichen, oder nein, vielmehr viele leere Stellen sind derzeit in meinem Blick. Das ‘neue Leben’ sickert momentan dahin; ich lerne es langsam kennen, weiss aber noch nicht, woran ich bin. Habe noch keine Routine. Alles ist neu, shiny new devices, noch nicht wirklich greifbar. Auf der einen Seite habe ich fast genug damit zu tun, endlich komplett unabhängig, auf eigenen Beinen zu stehen. Auf der anderen Seite haben sich die Wolken über mir zusammengerottet, viel Dunkelheit, viel Regen und ständig suche ich nach Lichtblicken. Das Studium ist noch wie ein Wackelpudding, noch kann ich nicht sagen, was ich hier überhaupt mache. Noch kann ich nicht sagen, was ich genau studiere, was mir gelehrt wird, was ich jeden Tag morgens, mittags und abends lerne. Kein Wunder, prinzipiell; hetze ich doch von eher von einer Vorlesung zur nächsten, hetze ich zu den Übungen oder zur Mensa; es bleibt wenig Zeit, nachzudenken. Es ist ein Brei, den löffelt man; aus was er besteht, wagt niemand in den zwei Minuten des Essen-fassens zu fragen. Doch eins ist sicher: Noch rinnt mir die Zeit, der Brei, das Sein durch die Finger, noch habe ich keinerlei Möglichkeit erkannt, zu fassen, was ich mache. Zu identifizieren, was ich esse. Zu wissen, wohin der Weg führt. Dies fühlt sich keinerseits zwangsläufig schlecht an, nein. Auch bin ich nicht unsicher, nicht zweifelnd. Aber ich stehe, nach der Zeit des Umbruchs, in einem Sumpf in dem ich mich noch nicht bewegen kann. Es ist eine überlegende, abwartende, ertragende Haltung, welche ich derzeit inne habe.

Es ist interessant, keine Frage. Aber .. es ist .. wie soll ich es sagen, ohne abwertend zu klingen. Ohne meinen wohlgeschätzten Studiengang zu denunzieren. Nun.. es ist unspektakulär. Es läuft, es verschlingt Zeit, es kostet Energie, es ist neu. Aber ohne irgendetwas, was meine kindliche Begeisterung hätte wecken können. Bisher, zumindest. Natürlich ist erst eine Woche vergangen, natürlich greift alles, was ich oben geschrieben habe.. aber dennoch wirkt es auf mich trist, grau und alltäglich. Als würde ich hier schon ewig leben, als würde ich schon Jahre studieren, als wäre dies alles wohlbekannt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich eine Art Schleier über meine derzeitige Existenz legt. Weshalb ich noch keine Möglichkeit hatte, dies alles real anzunehmen; vielmehr es einfach ‘da’ war, ohne Fanfaren, ohne Trompeten. Ich gehe einfach davon aus, dass die nächsten Wochen, ich finde kein passendes Wort, ’spannender’ werden. Oder es liegt einfach daran, dass diese ‘Anstrengung’ in Form von Uni einfach nicht wirklich anstrengend ist, für mich. Das mag arrogant klingen, doch wenn ich es mit meiner 80-h-Zeit vergleiche ist es .. ein Kinderspiel, derzeit. Es ist nicht diese Art von Stress, nicht der ständige zeitliche Druck, nicht die Hetze von einem Ort zum anderen, welche mir den Schweiss auf die Stirn, das Adrenalin in die Venen treibt. Irgendwie ist es vergleichbar, doch nicht auf einer Ebene. Das ‘derzeit’ ist viel einfacher, viel lockerer zu handhaben - ‘es ist nur Uni’ - im Vergleich zur Arbeit, zum anstehenden Abitur, dem dunklen Geist der Prüfungen. Es ist ernüchternd. Keine Trunkenheit vom Leben, nichts aufgeholt, worauf ich mich jahrelang gefreut habe. Das Leben plätschert weiter vor sich hin. Und ich werde älter. Und kann es nicht aufhalten. Ich gehe jetzt rauchen. Und bin gespannt, ob ich mich auf dem Rückweg wiederfinde.

(standing here in the dark.)

So wohne ich in der Wüste.

Mittwoch, September 24th, 2008

Heute morgen, o63o hiess es antreten. Ab zum Autovermieter - dort den mir angenehmsten der drei verfügbaren Wagen ausgewählt. Schnell heim, das Auto beladen, kurz die Mama umarmt und losgedüst. Automatik, Audi A6. Ein Auto, das intelligenter ist als ich. Es schaltet die Scheibenwischer ein, bevor ich den Regen sehe, es weiss den Weg, bevor ich auf der Autobahn bin. In diesem Fall wahrlich ein schönes Fahrgefühl, nicht zuletzt wegen der PS.
Sechs Stunden später war ich am Ziel, habe schnell die Wohnung übernommen und ausgeladen. Eine Tortur sondersgleichen - beim Beladen wirkte es nicht so viel, geschweige denn so schwer. Nach einer Schwitzorgie habe ich mich kurz ausgeruht und bin dann wieder los, um das Auto abzugeben. Dann mit dem Bus wieder zur Wohnanlage. Da fühlte ich mich bereits irgendwie wohl, irgendwie als würde ich schon sehr lange hier leben.

Nichtsdestotrotz.. mein Zimmer ist cool. Habe inzwischen auch alles eingeräumt und es mir hier gemütlich gemacht. Zu meinen Mitbewohnern: Ich habe viel erwartet. Dass es voll die Assis sind, Snobs oder sonstiges Gesindel, das ich kaum ertrage. Nur eins habe ich nicht erwartet: Dass sie nicht da sind. Keiner von ihnen. Selbst jetzt, sieben Stunden nach meinem Einzug, habe ich keinen von ihnen gesehen. Angeblich leben hier neben mir weitere drei Leute - was ich höchstens am Zahnbürstenbestand feststellen kann.

Was solls. Ich habe vermutlich noch nicht wirklich realisiert, dass ich nun ausgezogen bin. Dass ich nun in meiner ersten eigenen Wohnung bin. Dass ich nun alleine wohne. Dass ich nun Student bin. Dass mein Leben den Höhepunkt der Wende erreicht hat, die ich derzeit vollziehe. Schön, auf der einen Seite. Schade, auf der anderen Seite. Schliesslich lasse ich momentan alles hinter mir - natürlich nicht für immer oder gewollt - aber alleine wenn ich ans Weib denke, an die nun knapp 700km, die zwischen und sind, dann .. dann höre ich einfach auf, darüber nachzudenken und sage mir gebetsmühlenartig vor, dass alles gut wird. Dass ich der festen Überzeugung bin, dass wir es schaffen. One way or another.

Tjaha. Was soll ich gross sagen. Ich bin mit meinen dreiundzwanzig Jahren in einem weiteren Kapitel angelangt, das ich meistern muss, meistern werde. Ich spreche hier als wäre es eine Prüfung.. nein, vielmehr ist es der Umstand der Umstellung. Und ich tippe lediglich weiter, weil auf dem anderen Monitor ein Film läuft, den ich schon gesehen habe, sonst niemand hier ist und ich vorhin meinen bald-Mitstudenten abgesagt habe, heute was zu unternehmen. Und natürlich deshalb, da niemand hier ist. Aber da habe ich mal wieder einen längeren Eintrag geschrieben - weee. Und höre nun lieber auf, bevor nur noch Bullshit kommt.

Mein Leben..

Dienstag, September 23rd, 2008

..umfasst fünf Bananenkartons, einen Laptop und einen Abfalleimer. Ist das gut oder schlecht?

Brb, Umzug.

Morgens, halb vier in Hamburg

Donnerstag, August 21st, 2008

Puh,

da bin ich also. In Hamburg, zum Praktikum. Sozusagen. Nachdem ich einen Kurzurlaub quer durch Deutschland gemacht habe, 1600km in 46 Stunden. Am Meer war. Bin ich nun an der Elbe. Gekommen bin ich von der Isar. Eh, ja.

Wollte hier nur mal wieder was posten. Nicht, dass jemand meint, ich wäre gestorben oder ähnliche Annehmlickeiten.

just to keep some memories

Freitag, Juli 25th, 2008

bis du jeden Abend die Tagesschau anschaust und dabei Sachen sagst wie: Das haette es damals nicht gegeben!!!!

Raetsel

Donnerstag, Juli 24th, 2008

Was wird das?

riddle

life is a bitch

Donnerstag, Juni 26th, 2008

650€ autoreparatur statt den erwarteten 350€, arbeitsamt steckt mich in ne scheiss maßnahme, wo ich jeden tag um 8 uhr antanzen muss, .. usw. das glueck ist mir nicht hold, momentan.