Seit 31 Monaten 18 Tagen 23 Stunden bin ich arbeitslos :D
Seit 28 Monaten 24 Tagen 9 Stunden habe ich die erste Abiturpruefung hinter mir 8D
Seit 23 Monaten 15 Tagen 9 Stunden studiere ich oO

Archive for März, 2008

Kieferkater

Samstag, März 29th, 2008

was Du hast hört auf den schönene Namen “Costen-Syndrom” und ist eine Verspannung der Kiefermuskulatur, besonders des Wangenmuskels, bedingt häufig durch Anspannung der Kaumuskulatur und dies wiederum hervorgerufen durch Anspannung, Ärger, unverarbeitete Probleme etc, also alles Dinge aus dem Bereich der Psyche. Zähneknirschen ist auch lediglich eine Folge der seelischen Anspannung.

Zwar nicht an mich gerichtet, aber auf meine Symptome passend. Nervige Scheisse. Nur woher?

28 Tage, 6 Stunden

Freitag, März 28th, 2008

Soweit ist die erste Abiturpruefung noch entfernt. Nachdem ich ueber Ostern extrem faul war, meine Zeit mit Schlafen (was tut das gut!) und zocken, bzw meine “Freizeit” mit der Freundin verbracht habe, ist der Zaehler nun ploetzlich unter die “30″ gerutscht. Janine, Uwe, Tobi - alles Mitschueler - sprechen nur noch vom Geschichteabitur, weil die Fragen scheinbar so heftig sind, bzw die letzten Jahre so heftig waren. Ich habe mir heute den Lehrplan ausgedruckt - 15 Seiten, doppelspaltig, nur Stichwoerter. Sehr viel zu lernen, habe ich festgestellt. Seit der Matheschulaufgabe habe ich auch dort nichts mehr gelernt, Englisch ist am Montag dran, dafuer auch noch keinen Strich getan. Es ist nun an der Zeit, mich erneut aufzuraffen und in den Endspurt zu gehen. Die Zeit der Muße ist abermals vorbei, die Zeit der Arbeit wird begruesst. Aber erst morgen. Heute gehe ich eher ins Bett, weil ich frueher raus muss, morgen. Und dann muss ich meinen Account in dem Spiel sperren lassen, sonst wird das nichts. Aber erst in ein paar Tagen. Oder so.

np: Klappern meiner Zaehne, weils arschkalt ist, hier drin
qotd: “Und scheissegal, selbst wenn ihr gar nichts wisst: schreibt einfach ein paar Zeilen hin, die irgendeinen Bezug zur Frage haben. Das ist wichtig. So kann man euch ein paar Bewertungseinheiten geben, so dass zumindest die noetigen 3 Punkte erreicht werden.”

Unsere langweilige Welt

Sonntag, März 16th, 2008

Ich war gestern im Kino. Da das Weib unbedingt “Unsere Welt” sehen wollte, habe ich mich erbarmt und habe mir den Film mit ihr angesehen. Wie fange ich an .. nun, es gab vor 8 Jahren, ich war 14, mal einen Film den ich mir mit einem Kumpel und zwei Maedchen angesehen habe. Weil er was von der einen wollte. Einen Liebesfilm. Das war das erste und einzige Mal dass ich eingeschlafen bin. Doch gestern war es fast wieder so weit.. “Unsere Welt” ist eine Mischung aus Al Gores “uhuhuh unsere Welt stirbt” und “Tierdoku auf Arte”. Ausser 2-3 Szenen gab es in dem Film meiner Ansicht nach nichts, aber auch rein gar nichts besonderes, was die 7,40€ pro Person (!!) wert gewesen waere. Niemals wieder. Bah.

Insomnia

Dienstag, März 11th, 2008

Es ist furchtbar. Seit diese strikte Doppelbelastung in Form von Arbeit+Schule weggefallen ist, bzw zumindest nicht mehr so exzessiv ausgelebt wird, kann ich kaum mehr schlafen. Natuerlich versuche ich diese Unterbelastung einerseits mit Lernen zu kompensieren, das gelingt mir aber nur bedingt, da bald die Augen muede werden und sobald ich im Bett liege und es dunkel ist, ich hellwach bin. Dann schweifen meine Gedanken ab - anfangs ueber die Zukunft, ueber die Gegenwart. Ueber diverse irrwitzige Vorstellung fuer das “danach” im Bezug auf das Abi, irrwitzige Vorstellungen fuer das “was wird in 5, 10, 15 Jahren sein”. Mein Kopf arbeitet und laesst mir keine Ruhe. Da ich eigentlich kaum mehr einen Schluck trinke, kann ich das auch nicht als “Einschlafhilfe” missbrauchen, wie es eigentlich sonst immer gut geklappt hat. Neuerdings komme ich sogar in die Phase, in der ich mich an sehr viel vergessen geglaubtes erinnere - aus alten Schulen, von alten Bekanntschaften, frueheren Erlebnissen und eben all den Jahren, die bereits hinter mir liegen. Dieses “Durchkauen” von all dem Erlebten und dem womoeglich noch zu erlebenden ist eine endlose Schleife.. und treibt mich nachts um 2 aus dem Bett, hier an den PC.

Aber vielleicht ermuedet mich das Schreiben ein wenig, dachte ich mir nun zumindest, und will deshalb einen kurzen Statusbericht abliefern. Wie oben bereits geschrieben ist die Doppelbelastung grossteils weggefallen.. mein Nachfolger kann die Grundzuege des Jobs langsam, ich schlage mich vermehrt mit Bewerbungen und dem Amt herum und gehe halt wie eh’ und je in die Schule. Davor und danach lerne ich, falls moeglich, falls gewillt. Die letzten Tage blieb mir nichts anderes uebrig - wie wohl auch die naechsten Tage nicht. Denn das “Durchhalten”-Konzept wurde nun vom “step by step”-Konzept abgeloest; soll heissen, jetzt naehere ich mich mit jedem Schritt dem Ziel an, fuer das ich die letzten 3,75 Jahre gelitten habe. Wir hatten am 29ten Bio, am 04ten Mathe, am 08ten Deutsch und am 14ten schreiben wir Geschichte. Dann noch Englisch am 31ten - und dann sind nach 3 Wochen Lernzeit auch schon die Abiturpruefungen. Leicht erschreckend wie das alles naeher rueckt - von Tag zu Tag. Aber es laesst inzwischen wenigstens Fortschritt erkennen: letzte Bioschulaufgabe ever geschrieben, letzte Schulaufgabe an ‘nem Samstagmorgen ist auch durch. Mit Geschichte kommt die naechste Huerde, ist die gemeistert, steht mir kaum mehr etwas im Weg. Ein befriedigendes Gefuehl wenn man sieht, dass die Arbeit, der Fleiss, langsam Fruechte traegt. Und dass mir kaum mehr etwas im Weg steht ist untertrieben. Neben der ueblichen Befuerchtung der Bundeswehr ist, wie gesagt, das Amt aktiver geworden. Ich war bereits bei diversen Vorstellungsgespraechen, habe schon ettliche Bewerbungen geschrieben, muss alle zwei Wochen dort vorsprehen. Zu allem Ueberfluss wollte mich meine neue Sachbearbeiterin in eine “Maßnahme” stecken - die konnte ich aber (gerade noch?) erfolgreich abwehren. Ich denke ich werde ihr beim naechsten Treffen einfach offenbaren wie meine Situation derzeit ist und auf das Menschliche in ihr pochen, dass sie mich so ca. 1 Monat in Ruhe laesst; bis die Pruefungen durch sind. Aber das wird sich zeigen.

Was es sonst neues gibt? Nicht viel. Die Katze ist mit jedem Tag ihrem Tod einen Schritt naeher (sie ist im Uebrigen doch weiblich, spielkind), kann kaum mehr fressen wegen einer Enzuendung im Mund-/Rachenbereich, meine Mutter faehrst staendig zum Tierarzt wegen ihr. Die Freundin ist nach wie vor hier, es ist amuesant wie wir immer im selben Raum, uns nahezu gegenueber sitzen und stillschweigend vor uns hinlernen. Ich hatte mal wieder Kontakt zu nem guten Freund, habe zumindest halbwegs gute Nachrichten von Daniels Mama erfahren.. wie soll ich sagen. Das Leben laeuft in seinen Bahnen, mehr oder minder geordnet; und ich fuehle mich wohl, zufrieden und bin eigentlich erfuellt. Es ist eine Art von Selbstgefaelligkeit, Selbstzufriedenheit, welche derzeit bei mir vorherrscht. Ich bin ehrlich zu mir selbst und habe erkannt, dass das Leben das ist, was ich daraus mache - dass ich nicht (rein) dem Willen anderer unterworfen bin. Und damit arbeite ich. Oder versuche es zumindest.

Ich entschwinde mal wieder ins Bett und versuche abermals die Dunkelheit in mein Hirn zu lassen, auf dass ich zu den Traeumen fliehen moege.

np: Eels - last stop this town
qotd: Gory, Gory Halleluja!